06 Okt 2016

Technologieforum zum Thema ­"Innovative Sensorik-Anwendungen im Automotive-Bereich"

am 29. September 2016 in Erlenbach am Main

Die Strategische Partnerschaft Sensorik e.V., das Bayerische Clustermanagement Sensorik, organisiert in regelmäßigen Abständen Foren zu aktuellen Sensorik-Themen. Schwerpunkte der Arbeit des Cluster Sensorik sind die Unternehmensvernetzung und verstärkt die Kompetenzbildung an Hochschulen, so auch in Aschaffenburg.

Prof. Dr. Hans-Georg Stark von der Hochschule Aschaffenburg gab nach der Begrüßung einen breiten Überblick über die Forschungsbereiche im sog. ZeWiS (Zentrum für Wissenschaftliche Services) an der Hochschule Aschaffenburg. In dieser Forschungseinrichtung beschäftigen sich die Studenten mit spannenden Themen in diversen Arbeitsbereichen, wie z. B. Automotive, intelligente Systeme und Automatisierung.
Die rasante Entwicklung in der Automatisierung von Fahrzeugen bringt eine zunehmende technische Komplexität der Sensoren und Steuergeräte mit sich. Dies führt dementsprechend zu einem stetig steigenden Bedarf an Qualitätssicherung und zu höheren Anforderungen an die Zuverlässigkeit dieser hochempfindlichen Systeme. In diesem Zusammenhang stellten Alexander Kobras sowie Michael Winter unser Unternehmen vor und referierten zum Thema Umweltsimulation von Steuergeräten und Sensorik.
Während der Fachvorträge ging's nach einer Zusammenfassung des derzeitigen Forschungsstands im hochautomatisierten Fahren direkt nach draußen, wo das Forschungsfahrzeug der Hochschule Aschaffenburg demonstrieren konnte, was heute bereits möglich ist. Hierbei wurde dann auch die interessante Frage nach der ethischen Verantwortung in der Fahrzeugautomatisierung laut: Wer ist eigentlich haftbar, wenn ein automatisch gesteuertes Fahrzeug einen Unfall verursacht oder gar ein Mensch um's Leben kommt?
Bis vollautomatische Autos zur Alltagsrealität werden, werden sich noch einige Leute die Köpfe über diese Frage zerbrechen können.
Es war eine gelungene, informative Veranstaltung, bei der sich im Ausklang zudem noch reichlich Gelegenheit zum Kontakteknüpfen und Informationsaustausch ergab.

Mehr dazu im Main Echo.

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