Projekt Juist

  • Aufgabenstellung

    Ein neu entwickeltes Antriebssystem sollte auf spektakuläre Weise der Welt­öffentlichkeit vorgestellt werden. Als Ort des Geschehens wählten die Verantwortlichen den Wasserturm, das Wahrzeichen der ostfriesischen Insel Juist. „Senkrecht den Wasserturm hoch” war die Herausforderung. Aufgabe der WEBER GmbH war es nun, diesen Traum der Marketingabteilung zu realisieren.

    Folgende Besonderheiten galt es zu beachten:
    Der Stapler mit 2,5 Tonnen Eigengewicht sollte senkrecht einen Höhen­unterschied von 12 Metern aus eigener Kraft überwinden. Die Vorrichtung musste freistehend funktionieren, da es verboten war, Halterungen oder ähnliches am Wasserturm zu befestigen. Es durften keine Veränderungen am Stapler durchgeführt werden, die die Eigenschaften des Gefährts beeinflussen würden (Seilwinde oder ähnliches). Da es auf Juist keinen Kraftfahrzeugverkehr gibt (mit Ausnahme von Feuerwehr und Krankenwagen) musste der Aufbau so gestaltet sein, dass der Transport problemlos mit den örtlichen Pferde­fuhrwerken durchgeführt werden konnte.

  • Durchführung

    Das Team der WEBER GmbH konstruierte und baute eine 3,5 Tonnen schwere, 15 Meter hohe Fahrrampe aus Stahl, die zusammengeklappt werden konnte. Zur Kraftübertragung und zur Sicherheit wurden 2 Ketten in der Fahrrinne verlegt und 2 Kettenräder an der Antriebsachse des Staplers angebracht. Um das Auslaufen der Batterie zu verhindern (Umweltschutz) wurde diese entfernt und mit langen Führungskabeln wieder mit dem Stapler verbunden. Ein professioneller Stuntman wurde engagiert, der den Stapler am Tag der Vorstellung problemlos 12 Meter nach oben bewegte.

  • Resümee

    • Der Kunde konnte in einer werbewirksamen spektakulären Aktion für die Qualität seiner Fahrzeuge werben
    • Das WEBER Team bewies abteilungs­übergreifend seine eingespielte Zusammenarbeit, mit der sogar „verrückte” Ideen und Experimente in kürzester Zeit umgesetzt werden.